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COVID-19 Erkrankung

 Wissenswertes

Coronaviren sind in der Medzin schon sehr lange bekannt. Es handelt sich dabei um eine große Familie verschiedenster Virustypen, die ein breites Krankheitsspektrum verursachen können: vom harmlosen Erkältungsschnupfen in jedem Herbst/Winter bis zum schwersten akuten Atemnotsyndrom (SARS bzw. "Vogelgrippe" im Jahr 2003). Ende 2019 wurde erstmals in China (Provinz Wuhan) ein neuer, bislang nicht aufgetretener Coronavirustyp identifiziert: COVID-19.

Typische Krankheitsverläufe gibt es nicht. COVID-19 verläuft im Einzelfall sehr variabel. Häufig komplett ohne oder nur mit sehr milden Symtome wie leichtem Schnupfen und Husten, allgemeinem Krankheitsgefühl. Andererseits aber auch in Form einer schwersten Lungenentzündung mit akutem Atemnotsyndrom, Multiorganversagen und Tod. 

 Wer ist besonders gefährdet?
  • ältere Menschen mit einem stetig steigenden Risiko ab dem 50. - 60.  Lebensjahr
  • stark Übergewichtige mit eine BMI größer 30
  • chronisch Vorerkrankte mit:  Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Rheuma (insbesondere mit Kortisonbehandlung), COPD, Krebskranke, Leberzirrhose, Raucher

 

 Wie steckt man sich an?

 Lehrvideo der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Bitte hier klicken 

 

 Was müssen Sie beachten?   Die AHA-Regel:

- Abstand (1,5 - 2 m)

- Händedesinfektion

- Atemmaske (Mund-Nasen-Schutz)

 

 Mund-Nasenschutz: sinnvoll oder nicht?

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Im folgenden Video wird gezeigt, dass ein Mund-Nasenschutz die Verbreitung des Coronavirus über infektiöse Tröpfchen, die beim Sprechen und Husten enstehen, sehr effektiv vermindert. Das Video wurde von einer international sehr angesehenen medizinischen Fachzeitschrift (New England Journal of medicine) veröffentlich. Da es in Englisch ist, nachfolgend eine kurze Erläuterung:

  • die Untersuchung wurde mit einer speziellen Laserlampe durchgeführt, die die Sichtbarmachung von Tröpfchen beim Sprechen ermöglicht
  • im 1. Teil ("without mask", übersetzt: "ohne Maske") spricht die Testperson den Testsatz: ("stay healthy", übersetzt: "bleib gesund") ohne Mundschutz
  • im 2. Teil ("with mask", übersetzt: "mit Maske") spricht die Testperson den gleichen Satz mit Maske

Es ist deutlich zu sehen, das der Anteil infektöser Tröpfchen mit Make erheblich reduziert wird! Also, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes minimiert erheblich die Weitergabe des COVID-19 Virus von Mensch zu Mensch.

 Hier geht es zum Video: bitte klicken

 Wer soll und wird auf CORONA getestet?

 Die Entscheidung, wer auf SARS-CoV-2 getestet wird, trifft der Arzt auf Basis der Kriterien des Robert Koch-Institutes (RKI). Danach sollte eine Testung nur bei Vorliegen von Krankheitssymptomen erfolgen und zwar in diesen Fällen:

  1. Akute Erkältungssymptome  (Husten, Gliederschmerzen, Fieber) und Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen
  2. Hinweise auf eine virale Lungenentzündung im Zusammenhang mit einer Fallhäufung in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern
  3. Hinweise auf eine Viruslungenentzündung ohne Hinweis auf eine andere Ursache
  4. Akute Erkätungssymptome bei Risikogruppen (Alter über 60, immunsupprimiert, onkologische Behandlung etc.) oder Beschäftigten im Pflegebereich, in Arztpraxen oder Krankenhäusern
  5. Die Kassen übernehmen die Kosten, wenn der Arzt den Test für medizinisch notwendig erachtet.

 

 Nützliche Hilfsmittel

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  Infektionsschutz aktuell: Corona-Warn-App

16.06.20: Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus ist nun verfügbar. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Das Herunterladen ist freiwillig und setzt bestimmte technische Mindeststandards voraus (z.B. Gerätetyp des Smartphones).

smartwatch

mobiltelefon

Hausnotruf

  • Hausnotrufsysteme für ältere Menschen
    • Viele Menschen wünschen sich, möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. Doch Kinder und Enkel fragen sich: Wer hilft, wenn Oma stürzt? Ein Notrufknopf für Senioren kann schnelle Rettung bringen. Anbieter solcher Systeme sind u.a. das DRK und der Malteser Hilfsdienst.

 Seriöse Patienteninformationen im Internet:

  1. Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung 
  2.  Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit NRW
  3. Kreis Unna 
  4. Auswärtiges Amt (Reise- und Sicherheitshinweise)
  5. Weltgesundheitsorganisation (WHO, Englisch) )
  6. European Centre for Disease Prevention and Control (Englisch)   
  7. Johns Hopkins Universität (Fallzahlen weltweit)  

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