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Hepatitis C

Die Hepatitis C ist eine Erkrankung der Leber durch das Hepatitis C Virus (RNA-Typ). Die Erkrankung ist weltweit verbreitet, mit einem Schwerpunkt in Asien und Afrika. Die Übertragung geschieht ähnlich wie bei der Hepatitis B im wesentlichen durch Kontakte mit Blut und Blutprodukten oder durch Drogenmißbrauch mit verseuchten Spritzen. Bedeutsam ist, dass die Erkrankung nach Ansteckung sehr häufig nicht ausheilt und chronisch wird (ca. 80% der akuten Infektionen). Nach Angaben des Robert-Koch Institutes  leiden in Deutschland ca. 0,2-0,3% der Allgemeinbevökerung an einer chronischen Hepatitis C

Hepatitis C_CDC

Globale Verbreitung der Hepatitis C (Quelle: Centers for disease control, USA)

 Therapie 

Nachdem das Virus Ende der 1980-er Jahre entdeckt wurde, sind sehr große Fortschritte in der Behandlungsmöglichkeit der Krankheit gemacht worden. Derzeit kann man davon ausgehen, dass bei einer chronischen Hepatitis C eine Heilung in 95-100% der Fälle möglich ist.

In den 2000er Jahren bestand eine Behandlung in der Verabreichung von Interferon alpha und Ribavirin, wobei die Behandlungsdauer - je nach Genotyp- bis zu 1 Jahr betrug. Die Heilungsraten lagen - wiederum abghängig vom Genotyp- bei 50-90%.

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